Michael Hübner
DEN GANZEN KREIS IM BLICK

Michael Hübner
DEN GANZEN KREIS IM BLICK

Ich bin ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Ich weiß, wie die Menschen hier leben und welche Sorgen und Probleme sie mit sich tragen. Ich heiße Michael Ralf Hübner, bin 1973 in Kirchhellen geboren und in Gladbeck aufgewachsen. 1992 habe ich mein Abitur gemacht und anschließend Politik, öffentliches Recht und Geschichte in Duisburg studiert. Danach habe ich meinen Zivildienst geleistet – den gab es ja damals noch.

Beruflich war ich danach als Berater im Gesundheitswesen tätig. Zwischen 2009 und 2015 leitete ich einen pharmazeutischen Herstellungsbetrieb – die Steinweg Medical GmbH. Für viele Jahre war Castrop-Rauxel also meine berufliche Heimat. 

Verheiratet bin ich mit Jessica, der besten Ehefrau von allen, wie Ephraim Kishon zu betonen pflegte. Wir haben zwei wunderbare Kinder, Paul und Malu. Wir wohnen in Gladbeck-Butendorf.

In der SPD bin ich seit 1993, seit dem Jahr 2000 bin ich Vorsitzender des Ortsvereins Butendorf, seit 2004 Mitglied des Stadtrates in Gladbeck, wo ich auch Fraktionsvorsitzender bin. Seit 2010 wurde ich dreimal direkt in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt. Im September 2015 wählte mich die SPD-Landtagsfraktion zum stellvertretenden Vorsitzenden. Dort bin ich für die Bereiche Haushalt und Finanzen, Europa und Medien zuständig und kümmere mich um die Strukturentwicklung unserer Region im Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie.

Warum ich Landrat werden möchte.

Um im Ruhrgebiet voranzukommen – um z.B. Geld in unsere Schulen oder den öffentlichen Nahverkehr zu stecken, um Arbeitsplätze in einer neuen, grünen Industrie zu schaffen oder um für bessere Bedingungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu sorgen – brauchen wir auch Unterstützung. Nicht alles lässt sich vor Ort lösen. 

Ich war immer jemand, der für diese Unterstützung gekämpft hat. Die Städte im Kreis brauchen jemanden, der für sie im Bund, im Land und selbst im Ruhrgebiet streitet. Die Menschen, die hier leben, brauchen jemanden, der mutig diese Region gestalten und nach vorne bringen will. Deshalb möchte ich Landrat werden.

Wir brauchen einen Landrat, der die Unterstützung und Vernetzung im und über den Kreis hinaus organisiert. Diese Dienstleistung an unseren Städten hat der Landrat zu leisten. Er ist kein „Kreisbürgermeister“, wie andere vollmundig ankündigen. Wir haben in den Städten Bürgermeister und die meisten von ihnen machen einen guten Job! 

Aber viele Probleme lassen sich besser lösen, wenn wir als Städte im Kreis Recklinghausen noch stärker zusammenarbeiten. Als Landrat will ich diese Zusammenarbeit koordinieren und unseren Städten den Rücken freihalten.

Was ich als Landrat erreichen möchte.

Allein im Kreis Recklinghausen – dem größten Kreis Deutschlands – leben über 600.000 Menschen. Ihre Heimat ist Castrop-Rauxel, Marl, oder Herten, Gladbeck, Dorsten oder Haltern am See, Waltrop, Datteln, Oer-Erkenschwick oder Recklinghausen. Im Ruhrgebiet gibt es insgesamt 53 Städte. Aber als Ruhrgebiet sind wir eins. Ich will, dass wir endlich auch so Politik machen, denn dann können wir jede Krise meistern. Wir brauchen dafür keine großen Strukturreformen, in der man Verwaltungen zusammenlegt, neue Institutionen schafft oder einen Ruhrgebiets-Bürgermeister wählt. Wir brauchen ein gemeinsames Ziel. Das ist für mich das Ruhrgebiet von morgen: Zentrum eines menschlicheren Gesundheits- und Sozialwesens. Europas Vorbild für eine neue, saubere Industrie. Mobil, nicht Region des Stillstands. Metropole der starken Städte.

Deshalb möchte ich den Kreis Recklinghausen zu einer Wasserstoff-Region umbauen. Denn mit grünem Wasserstoff schaffen wir neue, klimaneutrale Energie für die bestehenden Industrieunternehmen in der Region. Wir schaffen aber auch einen ganz neuen Wirtschaftszweig, der neue Arbeitsplätze und Wohlstand für die Menschen im Ruhrgebiet schafft.

Ich werbe für ein Konjunkturprogramm nach der Corona-Krise, das Geld in Gesundheit und soziale Dienste investiert. Denn in Castrop-Rauxel arbeiten schon lange nicht mehr die meisten Menschen auf der Zeche oder im Stahlwerk. Sie arbeiten heute in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Reha-Zentren oder sozialen Einrichtungen. Deshalb muss ein erster Schritt in einem Konjunkturprogramm fürs Ruhrgebiet auch eine bessere Bezahlung und Entlastung durch neue Arbeitsplätze im Gesundheitswesen und den sozialen Diensten sein.

Es mich ist aber auch klar: Wir müssen unsere Straßen, Rad- und Fußwege fit für die Zukunft machen. Es bringt nichts, viel Geld für große, klimafreundliche Verkehrsprojekte auszugeben, die aber nicht zu den Bedürfnissen der Menschen passen. Wir brauchen im Kreis Recklinghausen die Verkehrswende, die die Menschen wirklich wollen. Bezahlbar, schnell, zuverlässig und sicher.

Wie wir die Corona-Krise meistern, entscheidet sich vor Ort. Hier lassen sich Probleme lösen, wenn wir in die Lage versetzt werden, unseres eigenen Glückes Schmied zu werden. Bisher war das nicht der Fall: Mit über 2,6 Mrd. Euro sind die Städte im Kreis Recklinghausen verschuldet. Unsere Bürgermeister waren mehr damit beschäftigt, zu sparen, als dass sie gestalten konnten. Ich will, dass unsere Städte die Konjunkturmotoren nach der Corona-Krise werden. Denn nur hier lassen sich die Erfahrungen aus der Menschen aus der Praxis mitnehmen. Dafür brauchen unsere Städte auch die finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten – dafür möchte ich mich als Landrat auf allen Ebenen einsetzen.

SCHREIBEN SIE MIR!

Ihre Meinung ist mir wichtig. Um als Landrat gute Arbeit leisten zu können, ist mir der Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten! Schreiben Sie mir, welche Themen wir als Kreis im Auge behalten müssen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!