Arbeit und Wirtschaft

Wir schaffen das neue Ruhrgebiet!

Arbeit und Wirtschaft

Wir schaffen das neue Ruhrgebiet!

Industrie hat unsere Region groß gemacht. Aber: Der Bergbau ist lange weggefallen und neue Jobs im Dienstleistungs- und Gesundheitsbereich haben zu häufig schlechte Arbeitsbedingungen. Die verbliebene Industrie steht heute vor der Herausforderung, ihre Produkte klimaneutral herzustellen. Als einer der größten Industriestandorte Deutschlands haben wir genau hier das größte Potenzial, CO2 einzusparen.

Deshalb will ich den Kreis zur Wasserstoff-Region ausbauen. Das erhält bestehende Arbeitsplätze und schafft Jobs für die Zukunft. Damit das klappt, will ich offensiv in Bildung und Forschung, in Technologieentwicklung und Infrastruktur investieren. Außerdem will ich in den wichtigsten Arbeitsmarktsektoren im Kreis – das sind inzwischen Gesundheit und Logistik – Impulse setzen, um die Qualität der vorhandenen Arbeitsplätze zu steigern. Gute Arbeit ist nicht nur eine Forderung der Gewerkschaften, gute Arbeit ist die Voraussetzung für die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes und für eine gerechte Gesellschaft.

MEINE IDEEN FÜR DEN KREIS

MEINE IDEEN FÜR DEN KREIS

Ein Konjunkturprogramm für das Ruhrgebiet

Wir als Gesellschaft müssen viel Geld in die Hand nehmen, um wieder auf die Beine zu kommen. Darin liegt aber eine Chance: Wenn wir mit dem Energieträger Wasserstoff in unsere Region investieren, schaffen wir neue Energie für eine neue Industrie und neue Arbeitsplätze. Wir haben die Chance, Gesellschaft und Wirtschaft nach der Krise stärker und gerechter zu gestalten. Konjunkturprogramme müssen die Gesundheit, sozialen Dienste, Verkehr, den Wasserstoff und die Erneuerbaren Energien fördern. So bauen wir eine Wirtschaft, die den Menschen dient.

Zentrum neuer Industrien werden

Das Ruhrgebiet ist eine Zukunftsregion. Aber unser Potenzial können wir nur ausnutzen, wenn wir unsere Kernkompetenz stärken und gleichzeitig gerade jetzt – und nach der Corona-Krise – unseren Standort mutig umbauen. Gerade im Ruhrgebiet haben die Menschen erfahren, dass das Miteinander von Leben und Arbeiten funktionieren kann. Seit der 60er Jahre des 20 Jahrhunderts hat sich das Ruhrgebiet gewandelt, die großen Flächen, die durch den Rückbau von Kohle und Stahl wieder zur Verfügung stehen, könnten neuen Ansiedlungen dienen.
Deshalb: Der Kreis Recklinghausen muss den Wandel zur Wirtschaft von morgen schaffen und die Industrie dazu bewegen, neue Standards in Nachhaltigkeit und Transparenz zu setzen.

Gute Arbeit für alle

Das Ruhrgebiet muss der Ausbildungsstandort des Ruhrgebiets von morgen werden. Noch mehr Langzeitarbeitslose müssen über den sozialen Arbeitsmarkt Jobs bekommen. Und ich will, dass die Beschäftigten im Gesundheitswesen und in den sozialen Diensten endlich gehört werden: Das ist der Einstieg in die Sozialpartnerschaft 2.0. Das setzt starke Gewerkschaften und starke Arbeitgeberverbände voraus. Das vereinzelte Aushandeln individueller Interessen schwächt am Ende jede Branche und jeden Wirtschaftsstandort.

SCHREIBEN SIE MIR!

Ihre Meinung ist mir wichtig. Um als Landrat gute Arbeit leisten zu können, ist mir der Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten! Schreiben Sie mir, welche Themen wir als Kreis im Auge behalten müssen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!