Ein Konjunkturprogramm für das Ruhrgebiet

Ein Konjunkturprogramm für das Ruhrgebiet

Die Corona-Krise hat den Kreis Recklinghausen zu einem Zeitpunkt getroffen, an dem wir zu anderen Boom-Regionen aufgeschlossen haben. Im letzten Jahr waren im Ruhrgebiet so viele Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt wie seit 1976 nicht mehr. Wie soll es aber nach der Corona-Krise weitergehen? Wie schaffen wir wieder gute Arbeitsplätze für die Menschen in der Region?

Wir als Gesellschaft müssen viel Geld in die Hand nehmen, um wieder auf die Beine zu kommen. Darin liegt aber eine Chance: Wenn wir mit dem Energieträger Wasserstoff in unsere Region investieren, schaffen wir neue Energie für eine neue Industrie und neue Arbeitsplätze. Wir haben die Chance, Gesellschaft und Wirtschaft nach der Krise stärker und gerechter zu gestalten. Konjunkturprogramme müssen die Gesundheit, sozialen Dienste, Verkehr, den Wasserstoff und die Erneuerbaren Energien fördern. So bauen wir eine Wirtschaft, die den Menschen dient.

DIE ZENTRALEN FORDERUNGEN

DIE ZENTRALEN FORDERUNGEN

Fairer Anteil an den Förderprogrammen aus Europa, Bund und Land!

Vor allem bei der Europäischen Union und dem Bund sehe ich Potentiale, das Ruhrgebiet und damit auch unseren Kreis stärker zu fördern. Wir sind die größte Region, mit riesigen Möglichkeiten. Wir müssen die Veränderung nur anstoßen, brauchen dazu aber Starthilfe. Deswegen werde ich mich als Landrat dafür einsetzen, dass wir einen fairen Anteil an den Milliarden-Programmen der EU, des Bundes und des Landes NRW erhalten.

Neues Geld für unsere Städte!

Um gestalten zu können, brauchte unser Kreis eigentlich schon vor der Corona-Krise einen klaren Schuldenschnitt. Wir müssen aber auch für eine gerechtere Verteilung der Gelder zwischen Bund, Land und Stadt sorgen. Wer die Lasten trägt, muss auch die Mittel bekommen, diese Aufgabe zu stemmen. Umverteilung an Verantwortung zieht immer die Umverteilung der Finanzierungsmöglichkeiten nach sich. Für eine gerechte Finanzierung, die unseren Städten zugutekommt, werde ich mich als Landrat einsetzen.

Den Umbau mutig fördern!

Wir müssen den Wirtschaftsstandort Kreis Recklinghausen stärker ausbauen. Davon bin ich fest überzeugt. Auch davon, dass wir das Potenzial dafür haben. Mit der richtigen Wirtschaftsförderung und einer Sozialpartnerschaft 2.0, dem Schuldenschnitt und einem breit angelegten Konjunkturprogramm werden wir zum wirtschaftlichen Vorreiter. Konjunkturprogramme müssen gezielt die Märkte von morgen fördern. Wir brauchen klare Prioritäten, wofür wir Geld ausgeben: Gesundheit, soziale Dienste, Verkehr, Wasserstoff, erneuerbare Energien und eine nachhaltige Industrie. Gemeinsam bauen wir eine Wirtschaft, die den Menschen dient. Das ist mein Ziel als ihr neuer Landrat!

SCHREIBEN SIE MIR!

Ihre Meinung ist mir wichtig. Um als Landrat gute Arbeit leisten zu können, ist mir der Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten! Schreiben Sie mir, welche Themen wir als Kreis im Auge behalten müssen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!