Zentrum neuer Industrien werden

Zentrum neuer Industrien werden

Die Industrie im Kreis Recklinghausen war lange der Garant für Wohlstand und gute Arbeit in unserer Region. Der Niedergang der Montanindustrie aber liegt schon viele Jahre zurück. Und die verbliebene Industrie steht heute umso mehr vor großen Herausforderung: Die Akzeptanz für große Werksanlagen im eigenen Quartier schwindet, Industrie muss zurecht seinen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Austoß’ leisten und vielerorts fehlt einfach der Platz für neue Industrie.

Der Kreis Recklinghausen ist eine Zukunftsregion. Aber unser Potenzial können wir nur ausnutzen, wenn wir unsere Kernkompetenz stärken und gleichzeitig gerade jetzt unseren Standort mutig umbauen.

Dabei nehmen wir die Industrie-Unternehmen im Kreis in die Pflicht, sich mit transparentem und nachbarschaftlichen Handeln aktiv die Akzeptanz der Menschen im Kreis zu verdienen. Denn für uns gehört zu einer neuen Industrie auch, dass Transparenz nicht am Werkszaun endet. Gerade im Ruhrgebiet haben die Menschen erfahren, dass das Miteinander von Leben und Arbeiten funktionieren kann. Seit der 60er Jahre des 20 Jahrhunderts hat sich das Ruhrgebiet gewandelt, die großen Flächen, die durch den Rückbau von Kohle und Stahl wieder zur Verfügung stehen, könnten neuen Ansiedlungen dienen.

Der Umbau unserer Region in ein Zentrum neuer Indsutrien – insbesondere der Wasserstoff-Wirtschaft – dient aber nicht nur dem Job-Wachstums und wirtschaftlichem Aufschwung. Es ist auch die Chance zur größtmöglichen CO2-Einsparung und damit auch unsere wichtigste Aufgabe, um auch hier vor Ort aktiv das Klima zu schützen. Denn das größte Einsparpotenzial bei den Treibhausgasen hat der Kreis Recklinghausen als eine der größten Indsutrieregionen Europas genau hier: In den industriellen Fertigungsprozessen. Der Kreis Recklinghausen muss deshalb den Wandel zur Wirtschaft von Morgen schaffen.

DIE ZENTRALEN FORDERUNGEN

DIE ZENTRALEN FORDERUNGEN

Der Kreis wird Wasserstoff-Region!

Grüner Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Als großer Industriestandorte können wir mit ihm am besten das Klima schützen. Er schafft CO2-freien Strom für den Kreis und neue Arbeitsplätze.

Als Landrat werde ich den Kreis zur Wasserstoff-Region umbauen: Mit einem Green Park in Datteln, der Wasserstoff-Stadt Herten und neuen Arbeitsplätzen in der gesamten Region. Ich will, dass der Kreis Recklinghausen das europäische Zentrum der Wasserstofftechnologie wird. Damit bauen wir einen ganz neuen, nachhaltigen Wirtschaftszweig auf.

Bestehende Industrien zukunftsfähig machen!

Industrie hat unsere Region groß gemacht. Und noch heute ist z. B. der Chemiepark in Marl der größte Arbeitgeber im Kreis Recklinghausen. Gerade in der Industrie haben wir in der Vergangenheit gute Arbeitsbedingungen erkämpft. Gleichzeitig müssen gerade diese Unternehmen zurecht ihren Ausstoß von CO2 enorm reduzieren. Das größte Potenzial zur Einsparung von CO2 gibt es in der Industrie und der Kreis Recklinghausen ist einer der größten Industriestandorte Deutschlands. Wenn wir die bereits vorhandenen Unternehmen in der Region zügig an ein grünes Wasserstoffnetz anbinden, dann können wir zusätzlich sehr viel CO2 einsparen. So will ich als Landrat tausende Arbeitsplätze im Kreis Recklinghausen sichern.

Spitzenreiter für Innovation nachhaltiger Industrie!

Ich will, dass wir Spitzenreiter in der Ausbildung und Forschung zur nachhaltigen Wasserstoff-Wirtschaft werden. Noch heute sind wir weltführend in der Forschung und Ausbildung der Bergbau-Technik. Wenn neue Jobs in der Wasserstoff-Industrie entstehen, brauchen wir auch die dazu passenden Ausbildungsgänge an unseren Berufskollegs und Wasserstoff-Institute im Kreis Recklinghausen. Das ist keine Zukunftsmusik – die Vorbereitungen dafür müssen wir jetzt treffen. Deshalb will ich offensiv in Bildung und Forschung, in Technologieentwicklung und Infrastruktur investieren. So können wir Spitzenreiter für Innovation von nachhaltigen Industrien werden.

SCHREIBEN SIE MIR!

Ihre Meinung ist mir wichtig. Um als Landrat gute Arbeit leisten zu können, ist mir der Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten! Schreiben Sie mir, welche Themen wir als Kreis im Auge behalten müssen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!