Ambulant vor stationär

Ambulant vor stationär

Für viele Menschen ist es eine Horrorvorstellung, im Alter in ein Heim ziehen zu müssen. Das liegt natürlich an der Furcht vor Veränderung, dem Verlust des Gewohnten. Das liegt manchmal aber auch daran, dass Pflegeeinrichtungen nicht in dem Zustand sind, den man sich als Umfeld für seinen Lebensabend wünscht. Die Suche nach Alternativen wie Senioren- oder Demenz-WGs ist schwierig. Zudem sind zu wenig Wohnungen für ältere Menschen geeignet.

Ich will, dass im Kreis Recklinghausen der gelebte Grundsatz „ambulant vor stationär” weiter gilt. Wir brauchen mehr Kooperationen zwischen Pflegeeinrichtungen und der Immobilienwirtschaft, um mehr altengerechte Wohnungen, Senioren- und Demenz-WGs zu schaffen und auch um unsere Krankenhäuser und Heime zu modernisieren.

DIE ZENTRALEN FORDERUNGEN

DIE ZENTRALEN FORDERUNGEN

Bezahlbare altengerechte Wohnungen und Senioren-WGs!

Der im Kreis gelebte Grundsatz: „ambulant vor stationär“ muss noch weiter gestärkt werden. Ich will, dass der Kreis Recklinghausen Vorreiter im Ausbau von innovativen Wohnformen in der Pflege und dem Neubau von altengerechten Wohnungen wird. Ich will dafür Pflegeanbieter und Investoren aus der Immobilienwirtschaft im Kreis an einen Tisch holen. Wir müssen ältere Mitmenschen dabei unterstützen, damit sie so lange wie irgend möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können und erst umsiedeln, wenn sie in einer anderen Wohnform gepflegt werden möchten!

Stationäre Einrichtungen modernisieren!

Viele unserer Pflegeheime und Krankenhäuser können ein Update gebrauchen: Wenn wir neue Wohnformen und mehr altengerechte Wohnungen schaffen, müssen wir gleichzeitig die stationären Einrichtungen im Kreis modernisieren. Auch hier wird nur eine Kooperation mit der Immobilienwirtschaft und eine gezielte Steuerung durch den Kreis Recklinghausen Fortschritt bringen! Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ muss die Verschränkung beider Möglichkeiten vorantreiben.

Kurze Wege, Erhalt der örtlichen Versorgungsstrukturen!

Wichtiger Bestandteil eines altengerechten Wohnumfeldes ist die Nahversorgung. Der Arzt und die Post, der Bäcker und der Lebensmittelhändler, der Friseur und die Apotheke. Wir brauchen Ortsteilkonzepte, die unseren älteren Mitbürgern dies bieten, in ihrem Wohnviertel. Damit verhindern wir stationäre Pflege, die ausschließlich auf den Mangel an geeigneter Infrastruktur zurückzuführen ist. Das ist nicht nur zutiefst menschlich, dass erzeugt gleichzeitig ein lebendiges Quartier, mit Nachbarschaften und Selbsthilfe.

SCHREIBEN SIE MIR!

Ihre Meinung ist mir wichtig. Um als Landrat gute Arbeit leisten zu können, ist mir der Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten! Schreiben Sie mir, welche Themen wir als Kreis im Auge behalten müssen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!